julia neigel EHRENSACHE julia neigel

neues album

EHRENSACHE

21. August 2020

Hoffnung * Der Himmel lacht * Geh deinen Weg * Der kleine Prinz * Küss mich * Blauer Ritter * Im Namen der Nation * Nr. 1 * Tief in meiner Seele * Strahlende Engel * Königinnen wie wir * Es ist besser * Unser Tag * Schlafe wohl

Es sei doch wohl absolute Ehrensache und ein Gebot der Stunde, dass man in Zeiten wie diesen die eisernen Regeln menschlichen Zusammenlebens befolgt, findet Julia Neigel und verweist auf den erschreckenden Zustand der Welt, auf Klimakatastrophe, Flüchtlingskrise, Pandemie, Protektionismus, rücksichtlose und unseriöse Geschäftsgebaren in Wirtschaft und Politik. Und überhaupt: „Ethik, Gerechtigkeitssinn, Ehre, Moral, Würde, gute Sitten, das alles sind Charaktereigenschaften, die mehr denn je von uns allen gefordert sind. Sie gelten für jeden Menschen, und dementsprechend natürlich auch für uns Künstler“, sagt sie und fügt hinzu: „Ich habe einen ausgeprägten Gerechtigkeits- und Sozialsinn, das Ehrgefühl ist mir dabei ebenso wichtig wie Ethik, ich handle aus Überzeugung. Ich stehe für das ein, was ich sage und tue und bin ehrlich zu meinem Publikum. Das war immer schon so und wird ewig so bleiben.“ Der Fall ist also klar: Julia Neigels neues Album kann nur Ehrensache heißen, und es wird in jeder Zeile, jedem Ton, jeder Melodie diesem Oberbegriff gerecht. Es ist ihre erste Veröffentlichung seit neun Jahren, und es könnte die wichtigste ihrer langen, überaus erfolgreichen Karriere werden. Denn diese Welt braucht neben Orientierung und Pragmatismus auch Optimismus, Menschlichkeit, Gerechtigkeitssinn, Empathie, Lebensfreude, aber ebenso wohldosierte Besonnenheit, die zum Innehalten anregt, eine positive Nachdenklichkeit und eine klare soziale Haltung. Ehrensache beinhaltet all dieses. Und noch viel mehr.

Neun Jahre ohne ein neues Album erscheinen eine ungewöhnlich lange Zeit für eine Ausnahmemusikerin und Songschreiberin wie Julia Neigel, deren Stimme gleichsam fordernd wie einfühlsam ist, die keiner kurzlebigen Modeströmung folgt, sondern selbst Trends setzt. „Nach der Veröffentlichung von Neigelneu im Jahre 2011 habe ich bewusst und geduldig den richtigen Zeitpunkt abgewartet um meine neuen Songs zu präsentieren“, erklärt sie. „In der Musikbranche verlaufen Entwicklungen wie Sinuskurven, es ist ein ständiges Auf und Ab. Mal gibt es rockigere Phasen, dann wieder Zeiten, in denen softere Töne gefordert sind, in denen Texte mehr gesprochen als gesungen werden, wenig Vibrato in der Stimme gewünscht ist. Meine neuen Songs haben eine klare Gewichtung zu Rock, Blues und Soul, gemischt mit ein wenig Pop. Ich bin und war immer schon eine leidenschaftliche Rocksängerin, ich liebe kräftige Stimmen, opulente Chöre, die ordentlich auf den Putz hauen, packende Grooves, natürliche Sounds. Auf Ehrensache ist alles echt, das Schlagzeug, die Streicher, die Bläser, die Gitarren, der Bass, die Keyboards.“

Und dann packt Julia Neigel, die im Laufe ihrer Karriere für ihre musikalischen Leistungen vielfach mit Preisen für Gesang, Texte und Musikproduktionen geehrt wurde, all das aus, was sie zu sagen und zu singen hat, ohne Rotstift im Kopf, ohne selbstauferlegte Zensur. Dafür aber mit der ihr eigenen charismatischen Ausdrucksstärke, ihrer mehr als drei Oktaven umfassenden Stimme, dem intuitiven Gefühl für große Melodien, für Timing, Rhythmus, Dynamik. 14 Songs lang – davon 11 aus ihrer eigenen Feder, plus drei kompositorische Kooperationen mit beispielsweise Martin Tingvall – variiert sie Tempo und Stimmung, singt über das, was sie bewegt und wofür sie mit ihrem guten Namen steht. Ehrensache sei ein „Sammelsurium aus Gefühlen, Beschreibungen, mit viel Poesie und nicht immer zwangsläufig damit verbundener Realität“, erläutert sie und erzählt beispielsweise in ‚Blauer Ritter‘ die im Karneval von Venedig angesiedelte, surrealistisch anmutende Geschichte, mit Schreien und Geflüster einer düsteren, dekadenten Party, die Assoziationen zum Kinoklassiker ‚Wenn die Gondeln Trauer tragen‘ weckt. ‚Im Namen der Nation‘ ist, wie Julia Neigel es formuliert, „ein Text über die Waffenindustrielobby und die Politik. Es kotzt mich an – dies ist übrigens auch die Eröffnungszeile des Stückes –, dass es überall nur um Öl und Gas, um Kolonialisierung und territoriale Ansprüche geht. Meine Forderung an die Politiker: Haltet uns da endlich raus, macht eure Kriege alleine, aber zieht keine Unschuldigen mit in euer schmutziges Spiel.“

Aber natürlich hat Ehrensache auch die ruhigen, sensiblen Momente wie etwa ‚Der kleine Prinz’ mit seinem wunderbar poetischen, sehr blumenreichen Text, oder ‚Schlafe wohl‘, in dem Julia Neigel – wie schon 1988 in einem ihrer großen Hits ‚Schatten an der Wand‘ – die altdeutsche Sprache wählt und sogar klassische Walzerelemente einbaut. Sie sagt: „Ich liebe die Ästhetik dieser Musik und die edle Anmut der altdeutschen Worte, die so viel mehr vermitteln als nur Inhalt, sondern auch Emotionen, Geisteshaltung und Atmosphäre.“

Und dann gibt es da natürlich auch noch ‚Hoffnung‘, die erste Singleauskopplung inklusive eines in seiner puren Ausdrucksform ungewöhnlich intensiven Videoclips aus der erfahrenen Kameralinse des bekannten Fotografen und Videoproduzenten Christian Barz. Der Song, zugleich Opener des neuen Albums, appelliert an die Liebe zum Leben, an die Kraft, die man aus sich selbst heraus schöpft. ‚Hoffnung‘ ist die Aufforderung zur Solidarität, zu Gemeinsamkeit, und der Wunsch der Künstlerin, „durch positives Denken und Lebensfreude zu einem entspannten Leben und zu sich selbst zu finden.“

Eine derart große Bandbreite an genreübergreifenden Ausdrucksformen und Themen bedarf natürlich einer besonders sorgsamen Zusammenstellung der involvierten Musiker. Julia Neigel hat gezielt unterschiedliche Instrumentalisten für die unterschiedlichen Songtypen auf dem Album ausgewählt. Zusammen mit dem Gitarristen Jörg Dudys, mit dem sie Ehrensache auch produziert hat (gemischt wurde das Album von dem bekannten Toningenieur Ronald Prent in den renommierten Wisseloord-Studios im niederländischen Hilversum, und gemastered von der zweifachen Grammy-Gewinnerin Dracy Proper) hat sie drei Schlagzeuger, drei Keyboarder, ihren Bassisten, sowie vier Bläser, fünf Streicher und weitere Musiker für die jeweiligen Lieder ins Studio geladen, um jedem Song das passende Flair zu verpassen.

Julia Neigel öffnet mit Ehrensache also ein neues Kapitel ihrer großen Schaffenskraft, ein Album zum Hören und Tanzen, zum Genießen und Nachdenken, für die leisen Momente des Lebens ebenso wie für Zeiten von Ausgelassenheit und Freude. Neben ihrer neuen Rolle als Gastsängerin der Kultgruppe Silly („ich liebe diese Band“) ist sie jetzt also auch wieder in eigener Mission unterwegs. Und diese klingt genauso mitreißend wie alles andere, was aus ihrer kreativen Musikerseele kommt. Ehrensache!

— Matthias Mineur

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credits

Fotographie: Christian Barz
Artwork: Hiko (sattsign.com)
Web: Tobias Schulze (tjschulze.de)

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